Hausratversicherung: Diese Fehler kosten Sie im Schadensfall tausende Euro
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Hausratversicherung: Diese Fehler kosten Sie im Schadensfall tausende Euro

Unterversicherung, falsche Deckungssummen und vergessene Klauseln – die häufigsten Fallen bei der Hausratversicherung.

Baumgaertner Versicherungen 15. März 2025 Aktualisiert: 12. Oktober 2026 5 Min. LesezeitKI-unterstütztKI-TransparenzhinweisDieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.Mehr erfahren →
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Viele Haushalte sind bei der Hausratversicherung falsch oder zu niedrig versichert. Welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten – und wie Sie den richtigen Schutz finden.

Die Hausratversicherung gehört zu den meistverbreiteten Versicherungen in Deutschland – und gleichzeitig zu den am häufigsten falsch abgeschlossenen. Viele Haushalte zahlen seit Jahren Beiträge für einen Schutz, der im Ernstfall nicht ausreicht. Die Folge: Im Schadensfall erhalten sie nur einen Bruchteil des tatsächlichen Schadens ersetzt.

Fehler Nr. 1: Zu niedrige Versicherungssumme

Der häufigste und teuerste Fehler ist die Unterversicherung. Viele Haushalte haben ihre Versicherungssumme vor Jahren festgelegt und seitdem nicht angepasst – obwohl sie neue Möbel, Elektronik und Wertsachen angeschafft haben. Als Faustregel gilt: 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Bei einer 80-Quadratmeter-Wohnung wären das 52.000 Euro.

Eine regelmäßige Inventur macht sichtbar, wie sich der Wert des Hausrats durch Neuanschaffungen verändert.
Eine regelmäßige Inventur macht sichtbar, wie sich der Wert des Hausrats durch Neuanschaffungen verändert.

Wichtig zu wissen

Wenn Sie unterversichert sind, zahlt die Versicherung nur anteilig. Beispiel: Ihre Wohnung ist für 30.000 € versichert, der tatsächliche Wert beträgt 60.000 €. Bei einem Schaden von 10.000 € erhalten Sie nur 5.000 € – die Hälfte. Das nennt sich Unterversicherungsklausel.

Fehler Nr. 2: Elementarschäden nicht mitversichert

Starkregen, Überschwemmung, Rückstau aus der Kanalisation – diese Schäden sind in der Standard-Hausratversicherung nicht enthalten. Sie müssen separat als Elementarschadenversicherung hinzugebucht werden. Angesichts des Klimawandels und zunehmender Extremwetterereignisse ist das eine Absicherung, die sich fast immer lohnt.

Vorsorge ist sinnvoll – ersetzt aber nicht den passenden Elementarschutz im Vertrag.
Vorsorge ist sinnvoll – ersetzt aber nicht den passenden Elementarschutz im Vertrag.

Tipp

Prüfen Sie, ob Ihre Gemeinde in einem Risikogebiet liegt. Die ZÜRS-Karte (Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen) gibt Auskunft über das Überflutungsrisiko Ihres Wohnorts.

Fehler Nr. 3: Fahrräder nicht extra versichert

Fahrraddiebstahl ist in Deutschland ein Massenphänomen – über 300.000 Räder werden jährlich gestohlen. Die Standard-Hausratversicherung deckt Fahrräder oft nur mit einer Grundsumme von 500–1.000 Euro ab oder schließt Diebstahl außerhalb des Gebäudes ganz aus. Wer ein hochwertiges Rad besitzt, sollte eine Fahrradklausel hinzubuchen.

Ein gutes Schloss schützt das Fahrrad; für hochwertige Räder sollte auch die vereinbarte Versicherungssumme passen.
Ein gutes Schloss schützt das Fahrrad; für hochwertige Räder sollte auch die vereinbarte Versicherungssumme passen.
  • Versicherungssumme regelmäßig überprüfen und anpassen
  • Elementarschadenversicherung hinzubuchen
  • Fahrradklausel bei hochwertigen Rädern
  • Haushaltsführungsschaden prüfen
  • Glasbruch separat oder inkludiert?
  • Selbstbehalt bewusst wählen

Fazit

Eine Hausratversicherung ist günstig – aber nur dann sinnvoll, wenn sie richtig abgeschlossen ist.

Das bedeutet konkret

Lassen Sie Ihre bestehende Police einmal von einem unabhängigen Makler prüfen.

Oft lässt sich mit einem besseren Vertrag sogar Geld sparen und gleichzeitig der Schutz verbessern.

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