Baufinanzierung 2025: Sind die Zinsen jetzt auf dem Weg nach unten?
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Baufinanzierung 2025: Sind die Zinsen jetzt auf dem Weg nach unten?

Nach dem Zinsschock der letzten Jahre senkt die EZB die Leitzinsen. Was das für Immobilienkäufer und Anschlussfinanzierer bedeutet.

Baumgaertner Versicherungen 1. April 2025 6 Min. LesezeitKI-unterstütztKI-TransparenzhinweisDieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.Mehr erfahren →
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Die EZB hat die Zinswende eingeleitet. Für Immobilienkäufer und alle, die eine Anschlussfinanzierung benötigen, stellt sich die Frage: Jetzt abschließen oder noch warten?

Nach dem historischen Zinsanstieg der Jahre 2022 und 2023 hat die Europäische Zentralbank (EZB) im Jahr 2024 begonnen, die Leitzinsen schrittweise zu senken. Für Millionen von Immobilienkäufern und Eigentümern mit auslaufenden Zinsbindungen ist das eine wichtige Entwicklung – aber keine einfache Entscheidungsgrundlage.

Wo stehen die Bauzinsen aktuell?

Im April 2025 liegen die Zinsen für eine 10-jährige Zinsbindung bei durchschnittlich 3,6–3,9 % – deutlich unter dem Höchststand von über 4,5 % im Herbst 2023, aber noch weit entfernt von den historisch niedrigen Werten unter 1 % der Jahre 2020–2021. Für viele Haushalte bedeutet das: Die monatliche Rate ist im Vergleich zu vor drei Jahren noch immer deutlich höher.

Wichtig zu wissen

Wer 2013–2015 eine Immobilie mit 10-jähriger Zinsbindung finanziert hat, steht jetzt vor der Anschlussfinanzierung – oft zu Konditionen, die drei- bis viermal so hoch sind wie beim Erstabschluss. Handeln Sie frühzeitig: Ein Forward-Darlehen kann die aktuellen Zinsen bis zu 5 Jahre im Voraus sichern.

Jetzt kaufen oder noch warten?

Die Frage, ob man jetzt kaufen oder auf weiter sinkende Zinsen warten soll, lässt sich nicht pauschal beantworten. Klar ist: Wer auf den perfekten Zeitpunkt wartet, wartet oft zu lange. Entscheidender als der exakte Zinssatz ist die persönliche Situation: Eigenkapital, Einkommen, Lage der Immobilie, Lebensplanung.

Tipp

Faustregel Eigenkapital: Mindestens 20 % des Kaufpreises plus Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) sollten aus Eigenmitteln kommen. In Baden-Württemberg beträgt die Grunderwerbsteuer 5 % des Kaufpreises.

  • Forward-Darlehen für auslaufende Zinsbindungen prüfen
  • Sondertilgungsrecht im Vertrag sichern (mindestens 5 % p.a.)
  • Tilgungsrate mindestens 2 % wählen
  • Staatliche Förderung (KfW, L-Bank BW) nutzen
  • Mehrere Angebote einholen – Unterschiede von 0,5 % bedeuten tausende Euro

Fazit

Die Zinswende ist eingeleitet, aber kein Grund zur Euphorie.

Das bedeutet konkret

Wer eine Immobilie kaufen oder seine Anschlussfinanzierung regeln möchte, sollte jetzt aktiv werden – nicht warten.

Ein unabhängiger Finanzierungsberater kann Ihnen helfen, die besten Konditionen zu finden und staatliche Förderprogramme zu nutzen.

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